WORLD MASTERS CYCLING GAMES in St. Johann

Der Rad-Weltpokal hat nichts von seiner großen Anziehungskraft eingebüßt – im Gegenteil. Viele Fahrerinnen und Fahrer nutzen die Rennen des Rad-Weltpokals als letzte Vorbereitung für den ersten Masters Cycling Classic in der kommenden Woche. Für die Fahrer ist der Gewinn eines der 60 Zentimeter hohen Pokale der Höhepunkt ihres Radsportlebens.

Auftakt nach Maß beim 43. Rad-Weltpokal in St. Johann in Tirol: Rund 330 Fahrer gingen bei strahlenden Sonnenschein in fünf Klassen an den Start und boten das traditionelle Bild: schnelle Rennen, packende Duelle und tolle Zielsprints. Zum Auftakt gewannen die Fahrer aus Italien gleich vier von fünf Rennen!

Nur die besten Fahrer haben beim rad-Weltpokal eine Chance. Ohne mindestens 15.000 Kilometer Vorbereitung „geht“ gegen das internationale Starterfeld in St. Johann gar nichts.

Baumann zieht gute Bilanz
Das 100-köpfige OK-Team rund um Harald Baumann hat ganze Arbeit geleistet und das Großereignis auch heuer wieder in hervorragender Manier durchgeführt. Harald Baumann zieht eine äußerst positive Bilanz: „Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir die UCI nicht brauchen. Alle guten Stammfahrer sind auch heuer nach St. Johann in Tirol gekommen. Insgesamt hatten wir etwas weniger Starter als im Vorjahr. Das ist aber nicht unbedingt darauf zurückzuführen, dass wir heuer keine UCI Masters Rad-Weltmeisterschaft mehr durchgeführt haben, sondern auch auf die allgemeine Wirtschaftslage!“

Trotzdem ist die UCI noch nicht ganz aus dem Rennen, vielleicht wird im kommenden Jahr wieder eine UCI Masters Rad-WM durchgeführt. „Zu diesem Zweck werden wir weitere Verhandlungen mit der UCI führen und wir werden dann sehen. In jedem Fall wird die Radsportwoche auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt.“

Hier geht´s zur Veranstalterhomepage: Ergebnislisten und weitere Bilder

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